Posts Tagged ‘Facebook’

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KEIN KOMMENTAR

Stern.de hat seine Kommentarfunktion zu Artikeln abgeschaltet, da die Kommentare nun allesamt bei Facebook abgegeben werden sollen. Man kann darüber geteilter Meinung sein, wie der Artikel zum Thema beim Basic Thinking Blog. Man kann aber auch direkt seine Leser Fragen und dann antworten lassen, so geschehen beim Tagesspiegel. Stern-Leser können das jetzt nur noch auf Facebook. Alles insgesamt lesenswert – vor allem die Kommentare…

ZEITUNGS – APPO

Mercury-News berichtet, dass Apple eine App für Zeitungsangebote plant, selbiges schreibt auch Spiegel Online. Wer letztendlich daran wirklich verdienen wird, ist kein Geheimniss…

ZUR QUELLE

TNW berichtet, dass Associated Press in einem Brief an seine Mitglieder angekündigt hat, Blogs und Blogger als Quellen zu zitieren.

TAGESSCHAU

Das Tagesschau-Archiv wurde kürzlich offline genommen, doch jetzt haben sich ein paar Freiwillige gefunden, die das Ganze erst gebackupt haben, um nun alles wieder zugänglich zu machen. Die Organisation heisst depub.org und erklärt Näheres auf ihrer Website. Leider fehlen in dem Archiv Bilder und Videos, aber man kann eben nicht alles haben. Netzpolitik hat nicht nur über das Archiv berichtet, sondern auch, dass der NDR mit allen Mitteln gegen das Archiv vorgehen will.

EDIT: Bei Spreeblick ist dazu heute auch ein Lesenswerter Beitrag erschienen. Am Wochenende bereits 2 Artikel bei Zeit-Online (Nummer 1 und Nummer 2), sehr schön – weil sich der Artikel beim Lesen selber “depubliziert” – bei 137b zeitweise (Schnell lesen hilft… ansonsten immer wieder Reload drücken…).

UPDATE: Der NDR will wohl doch nicht klagen, zumindest ließe sich eine entsprechende Pressemeldung so deuten. Mehr bei KoopTech

DISPORA

Die Alternative zum Social Network-Giganten Facebook hat neues von sich hören lassen. Mashable berichtet, Basic Thinking Blog und t3n.  Neunetz ist allerdings anderer Meinung als Netzpolitik, vor allem in puncto Datensicherheit.

TWITTER-RELAUNCH

Twitter erfindet sich neu: Die Sidebar integriert jetzt Videos und Fotos. News und Meinungen dazu bei MashableNetzwertigBasic Thinking Blogt3n

TWITTERZIN

t3n zeigt, wie man aus dem persönlichen twitterstream ein Magazin machen kann.

SOMMER-GETWITTER

Eine schöne Grafik der Twitter-Themen, die im Sommer durch das Netz kreisten.

145 TWILLIONEN

Twitter hat jetzt laut Mashable 145 Millionen registrierte Nutzer. Auch t3n berichtet zur Veröffentlichung der Statistiken, mit Grafik. Dazu passend die Twittercharts von Popkulturjunkie.

MEIN LIEBER BIEBER

Justin Bieber, ein Teenie-Star der kleine Mädchen kreischen lässt, beansprucht laut Mashable durch die unzähligen Tweets seiner Fans 3% von den gesamten Servern die twitter betreibt. Mengenmäßig ist das wahrscheinlich besser, als jede Single in den Top Ten – vielleicht in Zukunft das neue Ranking-System für Musiker…

LAUSCHER

Jetzt gibt es Facebook Trends, um  zu “lauschen“ was da so geposted wird.

AUGMENTED WAS?

Für jene, die noch nicht wissen, was Augmented Reality ist, bietet das Magazin Upload in diesem Artikel einen guten Überblick zu aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten.

SOCIAL MEDIA STORY

Da schnappt sich bei der angekündigten Koran-Verbrennung ein seltsam aussehender Freak den Koran vom bösen Pastor (oder Priester), sagt zu ihm “Dude, you have no Koran“ und schon ist es ein Viral mit Song, Fanpage und allem drum und dran. Mehr bei Mashable.

DAS LETZTE

Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, von seinen favorisierten Agenturen iPhone-Screenshots zu machen. Erschreckend wie viele da erst gar nicht zu sehen sind…

Schönes Wochenende!

Der Facebook-Film

Wem Facebook noch nicht reicht, der kann demnächst “The Social Network” im Kino sehen – Columbia hat schon die entsprechende Website online gestellt. Mehr dazu bei Mashable. Da gibt es auch den Trailer zum Film.

Wo bist du?

Facebook Places kann jetzt auch in Deutschland genutzt werden, zwar nur mit einem  iPhone, aber immerhin… nach nur 10 Tagen geht´s auch bei uns. Mehr zum Thema bei facebookmarketing.

Björn Braune

Social Media in Echt

Wie der Facebook-Like-Button in Zukunft in die Realität integriert werden könnte, zeigt dieses Video vom Coca-Cola-Village.

Man muss nicht viel Phantasie haben, um sich das Ganze mit Handys vorzustellen, die User bei den entsprechenden Geschäften am Like-Button nur vorbeiziehen müssen. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es bei Netzwertig.

Facebook Places ist da

Heute geht der neue Dienst “Places” von Facebook in den USA an den Start. Unsere kleine Link-Sammlung zum Thema.

Netzwertig

Das Wichtigste zu Facebooks Location-Dienst

friendticker will sich Facebook Places anschließen

t3n

Facebook stellt eigenen Location Based Service vor

Mashable

A Field Guide to Using Facebook Places

Facebook Places Arrives in the iPhone

Privacy Group Voices Concerns About Facebook Places

EDIT:

Und so schaltet man Facebook Places aus – das spielt zwar für Deutschland noch keine Rolle, aber es kann nicht schaden, dass jetzt schon zu wissen.

Facebook Places ausschalten – bei Netzpolitik.org

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OBST FOR FREE

Auf der Website Mundraub sind per Google Maps herrenlose Obstbäume eingetragen, an denen man sich nach belieben bedienen kann. Die Karte ist mittlerweile recht groß, einen detaillierten Artikel dazu gibt es in der taz.  (Über Nerdcore)

SOCIAL MEDIA DESASTER

Unterhaltsamer Artikel im Magazin t3n, wie man sich ein Social Media Desater bastelt – ein Schelm, wer einige Firmen dabei wieder erkennt… (Über t3n)

TWITTER-JOKEY

MTV hat den ersten twitter-Jokey und Mashable berichtet mit einem Behind the Scenes Beitrag darüber. (Über Mashable)

FACEBOOK-FLUG-TICKETS

Delta Airlines hat ein Ticket-Window bei Facebook, über das man direkt auf der Facebook-Page von Delta Tickets kaufen kann. (Über Mashable)

ARD-ZDF-ONLINESTUDIE

Die Onlinestudie 2010 ist veröffentlicht und kann als PDF heruntergeladen werden. Auf Netzpolitik ein Artikel dazu. (Über Netzpolitik)

INITIATIVE PRO NETZNEUTRALITÄT

Hier kann man die neue Initiative unterstützen.

SOCIAL MEDIA STORY

Der Steward, der durch seinen Abgang per Notrutsche mit Dosenbier in der Hand zum Internetheld wurde – Artikel bei Masahble (1 Artikel und 2 Artikel) und bei Spiegel Online.

ZUM SCHLUSS

Der Generator für die Social Media Strategie – neue Vorschläge gibts bei Klicks auf “I´ve already f*** used that one.

Facebook “Kurz-Link”

Wer für seine Firma oder Organisation eine Facebook-Page anlegt, darf sich über die ersten 25 Freunde besonders freuen: Ab dieser Grenze kann für die eigene Seite nämlich eine eigene URL angelegt werden. Aus http://www.facebook.com/pages/ikusei/133396750027937 wird dann z.B. http://www.facebook.com/ikusei.berlin. Der Text in der URL kann frei gewählt werden (sofern noch verfügbar), darf aber nur Klein- und Großbuchstaben und Punkte enthalten und kann später nicht mehr geändert werden.

Wie bei Facebook leider üblich ist die Einstellung schwer zu finden, wenn man den direkten Link nicht hat: http://www.facebook.com/username/

Trauer über Love Parade

Eigentlich sollte an dieser Stelle heute ein anderes Thema behandelt werden. Auf Grund der traurigen und dramatischen Ereignisse bei der Love Parade am Wochenende soll aber statt dessen ein Teilaspekt der damit zusammenhängenden Berichterstattung im Internet betrachtet werden.

Zuerst möchten wir allen Angehörigen und Freunden der Opfer unser Beileid aussprechen und wünschen allen Verletzten schnelle und gute Genesung!

Im Zuge der Ereignisse haben wir am Samstag Abend und auch am darauf folgenden Sonntag die Entwicklungen im Netz und in diversen Foren beobachtet. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Geschwindigkeit von Informationsverbreitung, aber auch in Hinblick auf den Wandel der Medien insgesamt.

Am Sonntag fiel uns der Artikel des DWDL-Chefredakteurs Thomas Lückerath auf, der eine persönliche Recherche beschreibt.

Auf DerWesten.de entdeckte er zu einem Artikel über die Loveparade einen Kommentar eines ortskundigen Lesers, der bereits am Donnerstag, 22. Juli um 17:08 Uhr geposted wurde. Darin prophezeite der User klotsche einen bösen Ausgang der Ereignisse auf Grund der Situation am Tunnel (Es handelt sich um Kommentar #18, etwas weiter unter dem Artikel).

Mal ganz abgesehen von der unheimlich anmutenden Vorahnung des Users, ist der weitere Weg der DWDL-twittermeldung (Ein Screenshot des Kommentars bei DerWesten.de) sehr interessant. Denn nach dem tweet von Lückerath wurden die öffentlich-rechtlichen Medien auf die Meldung aufmerksam, Redakteure des ZDF meldeten sich bei Thomas Lückerath, der allerdings über den User auch keine weitere Auskunft geben konnte. Das heute-Journal des Abends stand – zumindest in Bezug auf das Bild- und Videomaterial ganz im Zeichen von Youtube und twitter. Andere Nachrichtenseiten – wie etwa Welt Online oder Bild – glänzten durch Unkenntnis und behaupteten, dass es sich um einen tweet vom Samstag handelte, statt um einen Screenshot des Kommentars vom Donnerstag, 22. Juli.

Trotz der tragischen und traurigen Ereignisse lassen sich mehrere Dinge ablesen:

Die Verbreitung von Informationen erfolgt durch das Netz mit unglaublicher Geschwindigkeit – so schnell, dass die öffentlich-rechtlichen Sender auf Bilder von Youtube und Fotos von twitter zurückgreifen, anstatt auf Material von Presseagenturen o.ä. Es wird zu beobachten sein, wie sich das in Zukunft auf die Berichterstattung auswirkt. Insgesamt steht der Medienlandschaft wohl neben den bisherigen Änderungen auch ein Wandel in der Berichterstattung ins Haus, speziell bei Ereignissen dieser Art.

Offenbar fällt es vielen Verlagen und Medienkonzernen schwer, die Begrifflichkeiten im Netz richtig zu deuten und bei der Recherche das Medium selbst professionell zu nutzen. Hier scheint es insgesamt Nachholbedarf zu geben, vor allem was die Differenzierung von Meldungen aus dem Netz betrifft.

Die Frequenz der twitter-Meldungen lag am Sonntag gegen 13:40 Uhr bei 37,5 tweets pro Minute (Bezogen auf das Hashtag #loveparade), dazu noch diverse Blog-Einträge, Facebook-Posts etc. Es handelte sich um Beileidsbekundungen, Suchmeldungen, Kommentare, Artikel usw., die innerhalb von einigen Stunden die Informationsmenge zum Thema exponentiell anwachsen ließen und das Wachstum dauert an. Die Auswirkungen, die die neuen, für jeden zugänglichen Publikationsmöglichkeiten auf das gesellschaftliche Miteinander haben sind schwer absehbar, zeichnen aber jetzt schon einen grundlegenden Wandel vor.

Interessant wird es sein, wie sich in Zukunft die herkömmlichen Medien der Netzinformationen bedienen und eventuell sogar Strategien für eine direkte Einbeziehung dieser Möglichkeiten entwickeln.

Denkbar ist auch, dass dramatische Fehlplanungen bei Veranstaltungen dieser Art eventuell schon im Vorfeld vermieden werden können, indem das Netz für eine größere Transparenz sorgt und damit Missstände bereits früher aufdeckt.

Alles in allem ein trauriges Ereignis, dass wir sehr bedauern. Es bleibt nur zu Wünschen und Hoffen, dass sich derartige Tragödien nicht wiederholen und in Zukunft bei Massenveranstaltungen der Sicherheitsfaktor an erster Stelle steht.

(In diesem Artikel sind einige Themen angerissen, wie z.B. der Aspekt der Transparenz im und durch das Netz, die in folgenden Beiträgen gesondert betrachtet werden sollen.)